Lithiumbatterien können zum Anlassen von Motoren verwendet werden, jedoch sind einige wichtige Punkte zu beachten:
1. Lithium vs. Blei-Säure zum Anlassen:
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Vorteile von Lithium:
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Höhere Kaltstartströme (CA & CCA): Lithiumbatterien liefern starke Leistungsspitzen und eignen sich daher hervorragend für Kaltstarts.
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Leichtgewicht: Sie wiegen deutlich weniger als Bleiakkumulatoren.
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Längere Lebensdauer: Bei ordnungsgemäßer Wartung überstehen sie mehr Ladezyklen.
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Schnelleres Aufladen: Sie laden sich nach der Entladung schnell wieder auf.
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Nachteile:
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Kosten: Höhere Anschaffungskosten.
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Temperaturempfindlichkeit: Extreme Kälte kann die Leistung beeinträchtigen (obwohl einige Lithiumbatterien über eingebaute Heizungen verfügen).
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Spannungsunterschiede: Lithiumbatterien arbeiten mit einer Spannung von ca. 13,2 V (voll geladen) im Vergleich zu ca. 12,6 V bei Bleiakkumulatoren, was sich auf die Fahrzeugelektronik auswirken kann.
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2. Arten von Lithiumbatterien zum Anlassen:
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LiFePO4 (Lithium-Eisenphosphat): Die beste Wahl zum Anlassen aufgrund hoher Entladeraten, Sicherheit und thermischer Stabilität.
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Herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion): Nicht ideal – weniger stabil bei hohen Strombelastungen.
3. Wichtigste Anforderungen:
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Hohe Kaltstartstromstärke (CCA): Stellen Sie sicher, dass die Batterie die Anforderungen Ihres Fahrzeugs an die Kaltstartstromstärke (CCA) erfüllt oder übertrifft.
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Batteriemanagementsystem (BMS): Muss über einen Überlade-/Tiefentladeschutz verfügen.
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Kompatibilität: Bei einigen älteren Fahrzeugen muss möglicherweise der Spannungsregler angepasst werden.
4. Beste Anwendungsbereiche:
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Autos, Motorräder, Boote: Wenn sie für hohe Stromabgabe ausgelegt sind.
Veröffentlichungsdatum: 23. Juli 2025
